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Der Beruf

Das Gewerbe der Berufsdetektive ist ein Teilgewerbe des Sicherheitsgewerbes (§ 129 Gewerbeordnung).

Es ist ein reglementiertes Gewerbe mit besonderen Zugangsvoraussetzungen. Reglementiert bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Gewerbetreibende einen Befähigungsnachweis (durch Prüfung vor einer Kommission, oder durch gleichwertige Zeugnisse) erbringen muss. Die besonderen Zugangsvoraussetzungen manifestieren sich in einer Zuverlässigkeitsüberprüfung, die von der Gewerbebehörde in Kooperation mit der zuständigen Sicherheitsbehörde für jeden Mitarbeiter eines Detektivunternehmens durchgeführt wird. Für den Kunden ist dies leicht zu überprüfen, da der sichtbare Nachweis dieser Überprüfung der Detektivausweis ist.

Abgesehen von der Prüfungsverordnung für die Befähigungsprüfung, die den Prüfungsstoff definiert, ist die Ausbildung der Berufsdetektive in Österreich nicht weiter geregelt. Anzumerken ist, dass die Befähigungsprüfung aber nur ein Thema für Gewerbetreibende, also Selbständige ist, nicht jedoch für Arbeitnehmer von Berufsdetektiven, die sogenannten Berufsdetektivassistenten.

Seit jeher ist es eines der Ziele des Österreichischen Detektiv Verbandes (ÖDV), die Ausbildung der Detektive in geordnete Bahnen zu bringen. Das ist in den vergangenen Jahren auch insofern gelungen, als der Österreichische Detektiv-Verband (ÖDV) eine Ausbildung für Berufsdetektivassistenten, für Kaufhausdetektive, für Personenschützer und auch einen Vorbereitungslehrgang für die Befähigungsprüfung entwickelt hat.

An der Entwicklung der Ausbildungsinhalte waren nur qualifizierte, erfahrene Berufsdetektive beteiligt, die diese Inhalte in der Folge auch unterrichtet haben.

Eben diese Ausbildung wird mittlerweile von der Europäischen Detektiv Akademie  (EURODET) in ständiger Kooperation mit dem Österreichischen Detektiv-Verband (ÖDV) fortgeführt.